Bodrum Halbinsel

Die Bodrum-Halbinsel


Karte Bodrum-Halbinsel

Die Bodrum-Halbinsel gilt noch immer als das Sommerdomizil der Highsociety der Türkei. Ein Genuss sind auf jeden Fall zum Sonnenuntergang die Ausblicke vom bergigen Inland über die buchtenreichen Küsten mit den Silhouetten der vorgelagerten Inseln. In den Bauerndörfchen fallen oft grosse weisse, halbrunde Zisternen auf. Das im Winter darin gespeicherte Regenwasser half noch bis vor einigen Jahrzehnten durstigem Vieh und trockenen Feldern über den Sommer. Heute sind die Zisternen in der Regel funktionslos.


Bodrum


Hafen von Bodrum

Bodrum mit seinem grossen Yachthafen zählt zu den beliebtesten Fotomotiven der Ägäis. Ein mächtiges mittelalterliches Kastell, erbau von den Johannitern bewacht die Bodrumer Bucht, in der sich die Ägäis und das Mittelmeer vereinen. Die Bodrum-Burg ist heute ein angemessenes Zuhause für reiche archäologische Sammlungen und das Museum für Unterwasserarchäologie. Bodrum, das anitke Halikarnassos, ist der Ort, in dem Herodot geboren wurde und wo das Mausoleum des König Mausolos, gebaut im vierten vorchristlichen Jahrhundert, stand. Verschlungene Gässchen mit blumenüberwachsenen Villen erinnern an die Zeit, als Bodrum noch griechisch war. Das alte antike Helikarnassos in der heutigen Bucht von Bodrum wurde vermutlich im 11. Jh. v. Chr. gegründet. Der Ritterorden der Johanniter baute im 15. Jh. Bodrum zur Festung aus.


Turgutreis


Moschee Turgutreis

Das Städtchen verdankt seinen Namen dem wagemutigen Korsaren Turgutreis, der hier aufgewachsen sein soll. Das ehemalige Fischerdörfchen ist mit ca. 10'000 Einwohnern (im Sommer ca. 25'000) das nach Bodrum zweitgrösste Städtchen auf der Halbinsel und ebenso voll und ganz auf Tourismus eingestellt. Trotzdem geht es hier noch beschaulich zu. Die neue Marina mit ca. 400 Liegeplätzen ist bereits zum häufig angelaufenen Hafen geworden.


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